#unibrennt: 21,5 Millionen Reichweite in 4 Wochen
Max Kossatz hat die letzten vier Wochen alle deutschsprachigen Tweets mit den Tags unibrennt, unseruni und audimax abgespeichert. Gemeinsam haben wir uns mit der Analyse dieser Tweets beschäftigt. Während Max sich vor allem um die sehr gelungene Visualisierung des zeitlichen und örtlichen Verlaufs von #unibrennt beschäftigt hat, interessierte mich die Reichweite und der Inhalt der Tweets.
Die erste Frage war, wie viele Leser mit allen Tweets überhaupt theoretisch erreicht werden konnten, und diese Zahl ist durchaus beeindruckend:
21.425.836 User theoretische Reichweite
386.860 Unique Followers
Die theoretische Reichweite ist die Summe aller Follower pro Tweet. Bei den erfassten 66.329 Tweets ergibt das eine durchschnittliche Reichweite pro Tweet von 323Followern. 21,5 Millionen ist ganz bestimmt eine Reichweite von der manche Holzmedien träumen!-) Interessant ist aber auch, wie viele eindeutige User sich dahinter verbergen. Dazu habe ich alle Follower der einzelnen Sender mit der TwitterAPI geladen und abgefragt. Das Ergebnis ist, dass fast 400.000 eindeutige Twitteruser zu den LeserInnenn der Tweets über #unibrennt zählen.
Von den 66.329 Tweets waren 16.563 Retweets. Auch das unterstreicht den viralen Charakter der Kampagne. Jeder vierte Tweet war also die Wiedergabe eines anderen Tweets über #unibrennt. Berücksichtigt wurden dabei aber nur Tweets mit RT oder Ähnlichem im Text, aber keine Tweets, die mit “via” weiter verbreitet wurden. Diese werteten wir als normale Mentions. Interessant wäre an dieser Stelle auch die am stärksten verbreitetsten Tweets gewesen. Leider ist es technisch nicht ganz so trivial, das zu erfassen, weil auch Retweets immer wieder in Teilen verändert werden und dadurch ein Abgleich schwierig wird. Vielleicht hat jemand eine Idee, wie man so eine Erfassung technisch lösen könnte.
Hashtags waren und sind ein zentrales Identifikationsmerkmal von unibrennt und so verwundert es nicht, dass insgesamt 157.573 Hashtags benutzt wurden, was einer durchschnittlichen Hashtagdichte von 2,37 pro Tweet entspricht. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, da die meisten zumindest mit #unibrennt und #unseruni getagt wurden. Was wiederum beweist, dass einmal eingeführte Hashtags nur schwer geändert werden können und in diesem Fall nur dazu führten, dass eben beide Tags gemeinsam benutzt wurden. Von diesen 157.573 Hashtags waren übrigens wieder 4.599 unterschiedlich. Was sind nun die 10 Top Hashtags?
TOP 10 Hashtags
| 49.016 Tweets | #unibrennt |
| 33.595 Tweets | #unsereuni |
| 14.473 Tweets | #audimax |
| 6.810 Tweets | #bildungsstreik |
| 2.773 Tweets | #tubrennt |
| 879 Tweets | #fb |
| 865 Tweets | #vorklinik |
| 768 Tweets | #uni |
| 684 Tweets | #c1 |
| 629 Tweets |
Interessant war auch, welche User entscheidend an der Verbreitung von #unibrennt beteiligt waren. Zuerst habe ich dazu die Mentions erfasst, also jene Twitternamen, die besonders häufig in Tweets erwähnt wurden.
TOP 10 Mentions
| 2.718 Tweets | @unibrennt |
| 644 Tweets | @schaffertom |
| 528 Tweets | @porrporr |
| 410 Tweets | @gewure |
| 371 Tweets | @luca |
| 340 Tweets | @tubrennt |
| 307 Tweets | @digiom |
| 303 Tweets | @bildung_muc |
| 283 Tweets | @marburgstreikt |
| 267 Tweets | @lou_hefner |
Dass der relativ junge Acoount @unibrennt am häufigsten erwähnt wurde, verwundert nicht weiter. Welchen realen Einfluss die weiteren genannten User auf die Bewegung #unibrennt an sich haben oder hatten, kann ich nicht sagen, wäre aber interessant, wenn die Insider, das kommentieren könnten. Auf Twitter haben diese TOP 10 jedenfalls enormen Einfluss, wie sich auch aus einer weiteren Statistik zeigt. Erhoben wurden die Top Sender in Sachen #unibrennt:
TOP 10 TwitterantInnen
| 2.571 Tweets | @check_mbloging |
| 1.355 Tweets | @porrporr |
| 934 Tweets | @unibrennt |
| 916 Tweets | @gewure |
| 754 Tweets | @lou_hefner |
| 659 Tweets | @isarnixe |
| 548 Tweets | @sanktpetra |
| 479 Tweets | @twirus_de |
| 475 Tweets | @twicker_net |
| 438 Tweets | @tubrennt |
Wie immer, wenn es um Kommunikation geht, machte also nur ein kleiner Teil der insgesamt 6.707 einzelnen TwitterantInnen der User den Großteil der Nachrichten über #unibrennt auf Twitter aus. Die Top 100 TwitterantInnen setzten insgesamt 25.018 Tweets ab, das heißt 1,5% der User haben 38% des Inhalts erstellt. Auf der anderen Seite haben von 6.707 einzelnen Usern 2.925 nur einen Tweet zu #unibrennt abgeschickt. In relativen Zahlen haben 44% der User lediglich 4,5% des Contents erzeugt.
27.046 oder 41% der Tweets enthielten mindestens einen Link. Ich habe die Links, durch die Longurl-API gejagt und konnte so die am öftesten verlinkten Seiten identifizieren:
TOP 10 Links
| 3.477 Tweets | http://ustre.am/7pMZ |
| 618 Tweets | http://www.ustream.tv/channel/unsereuni |
| 516 Tweets | http://twicker.net/top10.html |
| 505 Tweets | http://de.twirus.com |
| 475 Tweets | http://dwitter.com |
| 128 Tweets | http://2009-de.com/contact_us |
| 118 Tweets | http://community.zeit.de/user/drridder/beitrag/2009/10/25/vorwahlen-statt-ueberhangmandate-mehr-demokratie-wagen |
| 112 Tweets | http://www.youtube.com/watch?v=gwAoMyIC4P0 |
| 103 Tweets | http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/exkommunist-setzt-sich-durch |
| 93 Tweets | http://www.ustream.tv/channel/tu-brennt |
Auch hier wenig Überraschungen. Die ersten beiden Plätze belegen Streams aus dem Audimax. Dahinter folgen allerdings schon #hashtag-Analyse-Tools, die auf Twitter regelmäßig die beliebtesten Tags posten. Meiner Meinung nach kratzen da ein paar Dienste ganz heftig am Spam!-)
FAZIT
Vor allem die Reichweite von über 21 Millionen erstaunt mich nach wie vor. Interessant war auch, herauszufinden, wer denn nun die Key-Influencer auf Twitter sind. Besonders spannend wäre jetzt, wie das die Studenten und Studentinnen in den Hörsälen sehen? Soviel zu den trockenen Zahlen. Weiter geht es drüben bei Max und wissenbelastet.com mit sehr interessanten Daten und Videos zu #unibrennt auf Twitter.

christoph chorherr
27.11.09 , 10:11
lieber Gerald,
sehr interessante Auswertung.
Tolle Arbeit!
Danke!
Eine kleine (kritische) Anmerkung/Frage:
Wie kommt die von Dir angeführte “theoretische” Reichweite zustande?
Es können doch nicht schlicht die Summe aller follower sein? Da ist doch der überwiegende Teil nicht bloß Doppel sondern Vielfachzählung.
Wie scheidest Du Mehrfach-follower aus?
lg
c.
porrporr
27.11.09 , 12:11
TOP 10 TwitterantInnen: Die würd ich um die Statistik accounts bereinigen.
479 Tweets @twirus_de
475 Tweets @twicker_net
sind ja bot accoutns die nur die aktuellen charts tweeten.
! ?
sonst spannende auswertung vielen dank!
Martin Schimak
27.11.09 , 15:11
Lieber Gerald, das ist eine hochinteressante Auswertung und es ist super, dass Du das gemacht hast. Die 21 Mio sind allerdings keine “reale Zahl” sondern nur eine leicht ermittelbare Zahl. Es bei den anderen weitaus “realeren” Zahlen - von den 400.000 abwärts - zu belassen, hätten den Beitrag um kein Jota uninteressanter oder weniger spektakulär gemacht.
Auch halte ich den Vergleich mit umfragebasierten Leserzahlenerhebungen nicht für richtig, weil diese zwar sicher auch falsch sind, aber nicht einfach wissentlich dieselben Leute 50x in die Umfrage einfliessen (21.5 Mio / 400.000 =~ 54). Das wäre für mich eher so, als ob man die Freunde jedes Österreichs zusammenaddieren würde und dann zum Schluss kommt, dass Österreich eine “theoretische” Einwohnerzahl einer knappen Milliarde hat…
Spannend finde ich auch, dass 7000 aktiven (sendenden) 400.000 theoretischen Empfängern gegenüberstehen. Interessant wäre hier, wieviele von diesen 400.000 das Empfangenen vermutlich zumindest kurz wahrnehmen. Vielleicht bilden sich im Lauf der Zeit Erfahrungswerte, mit denen man von Aktivität auf vermutete bewusste Rezeption hochrechnen kann. Ähnlich den Faustregeln mit denen man von einem Beschwerdeanruf auf die Anzahl der Verärgerten hochrechnet…
Gerald Bäck
27.11.09 , 15:11
Bisher gab es ja noch nie den Versuch Reichweite oder gar Relevanz auf Twitter irgendwie zu messen. Ich würde mich freuen, wenn dieser Beitrag ein kleiner Ausgangspunkt dafür sein könnte.
Ich habe mir zur Relevant bzw. zu einer “bereinigten” Reichweite auch schon ein Modell überlegt. Relevant ist meiner Meinung nach nicht primär wieviele Leute Dir selbst folgen, sondern vor allem wie vielen anderen Usern Deine Follower folgen. Hat man zum Beispiel einen Follower, der nur 50 anderen folgt, dann ist dessen Aufmerksamkeit für Deine Tweets bestimmt höher als, wenn jeamand 20.000 anderen Personen folgt. Daraus kann man einen Wert für einzelne Accounts errechnen, der leichter auf die Relevanz von einzelnen Tweets schließen lässt. Nachdem man dazu aber von jedem die gesamte Followerliste downloaden und in einer realtionale Datenform bringen muss, arbeite ich da gerade dran. Bei Interesse kann ich Dich und jeden den das interessiert gerne für die “Closed Alpha” freischalten. Ich habe übrigens bereits jetzt circa 2 Millionen Profile und die dazugehörigen Beziehungen abgespeichert.
Das Problem solcher Zahlen ist, dass sie immer mit denen der Printmedien verglichen werden, auch wenn man noch oft betont, dass die nicht vergleichbar sind, deswegen bin ich wohl auch dieser Versuchung erlegen!-)
Martin Schimak
27.11.09 , 16:11
Gerald, die Diskussion wird spannend. Und natürlich interessieren mich Deine diesbezüglichen Aktivitäten!
Ich hoffe Du interpretierst meine Kritik konstruktiv-seien-wollend, die vorige wie auch diese:
Wenn Du eine Art “Aufmerksamkeitspotential” eines Twitter Users berechnen willst brauchst Du neben der Information wievielen Leute Deine Follower folgen mE sowas wie eine Nutzungsfrequenz - die Frequenz der eigenen Tweets könnte ein Indikator sein. Desto höher die Nutzungsfrequenz der Person, desto höher die Aufmerksamkeit. Umso weniger Leute denen Du folgst, umso höher die Aufmerksamkeit für den einzelnen Tweet.
Der 2. Faktor alleine unterbewert mE Poweruser, die vielen folgen aber trotzdem sehr aufmerksam für den einzelnen Tweet sind einfach weil sie viel Zeit investieren und meist auch entsprechend versiertere Tools einsetzen.
Weiters hielte ich schon auch für relevant, wieviele Follower Deine Follower haben usw. Mit der Entfernung müsste das wahrscheinlich hinsichtlich der Wichtigkeit für Dein Aufmerksamkeitspotential mit dem Quadrat der Entfernung runtergehen - oder so - aus der Hüfte geschossen. Denn: umso mehr Follower Deine Follower haben, umso stärker die potentielle Verstärkerwirkung eines Retweets. Wobei dieser Faktor erst dann so richtig perfekt werden würde, wenn Du ein Mass für das “Selbstreferentielle” einführst, also Netze, die stark in sich selbst vernetzt sind wieder abwertest.
Spannendes Thema, in dem man sich verlieren kann! Man bräuchte eigentlich einen waschechten Mathematiker on board eines solchen Projekts…
Gerald Bäck
27.11.09 , 16:11
add Kritik: Genau deswegen blogge ich, weil ich mir dadurch neue (kritische) Sichweisen erwarte. Wenn ich nur meine Thesen in die Welt posaunen wollte, ohne wert auf Feedback zu legen, wäre ich Journalist geworden!-))
add Nutzungsfrequenz Ich bin nir nicht sicher, ob diese wirklich relevant ist. Denn es gibt sehr viele sogenannte Lurker auf Twitter, die einen eigenen Account haben, aber nur mitlesen bzw. sehr wenig schreiben. Trotzdem könnten diese Personen sehr aufmerksame Leser sein. Ein anderes Problem dabei sind Spammer, die man besonders schwer indentifizieren kann, da sie meisten ein ausgewogenes following/follower Verhältnis haben. Vor allem der Unterschied zwischen Powerusern und Spammern ist sehr oft fließend.
Wie viele Follower meine Follower haben ist natürlich relevant und die Daten habe ich auch erfasst. Allerdings den nächsten Schritt zu setzen und die weiteren Follower abzufragen, würde sehr schnell an die technischen Grenzen stoßen. Da die Twitter API “nur” 480.000 Abfragen täglich erlaubt, was aber nur ein theoretischer Wert ist, weil das mein Server nicht immer schafft. Reizvoll wäre es allemal, aber da bräuchte man eine direkten Zugriff auf die Twitter Datenbank oder ein gemeinsames Projekt mehrer Programmierer mit einem Whitelisting bei Twitter.
Martin Schimak
27.11.09 , 17:11
Ad Nutzungsfrequenz: Man kann festhalten, dass die Frequenz des Lesens einwandfrei relevant ist. Und jetzt bleibt die Frage, wie weit man von der Frequenz des aktiven Nutzens/Schreibens auf das passive Nutzen/Lesen rückschliessen kann. Da sind potentiell die die wenig bis nichts schreiben, aber trotzdem lesen. Gleichzeitig sind die aber auch insofern wieder “weniger wert”, als ja praktisch irrelevant wird, wieviele denen folgen…
Mein Ansatz wäre einen vorläufig unbekannten Faktor zu denken, mit dem man von der Aktivfrequenz auf die Passivfrequenz rückschliesst. Dieser Faktor muss keine Konstante sein, sondern kann selbst wieder eine Funktion anderer Parameter sein…
Alexander Banfield-Mumb
27.11.09 , 20:11
hallo,
ich finde deine analyse auch sehr interessant, da ich mich in ähnlicher weise mit diesem thema beschäftige. d.h. die rolle von facebook, twitter etc. während den studiprotesten. ich hab auch probiert von anfang an daten zu sammeln, die ich später auswerten und in meine disssertation reinnehmen möchte. technisch kenne ich mich mit twitter noch nicht so gut aus, da ich erst im rahmen der proteste so richtig zu twittern begonnen habe, aber ich lerne hoffentlich schnell dazu. wie ermittelst du zb die gesamtanzahl der tweets für hashtag #unibrennt. wenn ich die zahlen auf twicker für jeden tag (bis 26.11.) addiere komme ich auf 41002.
auf jeden fall würde ich gerne deine analysen bzw. zahlen - wenn es so weit ist - in meiner arbeit zitieren. wenn das irgendwie möglich ist.
ich führe zur zeit noch eine online-umfrage zum einsatz von web 2.0 während den protesten durch. vielleicht interessiert es dich ja, daran teilzunehmen: http://www.studiproteste09.uti.at/umfrage/index.php?sid=49966&lang=de-informal
ich denke wenn ich meine umfrage auswerte, werden sich noch weitere spannende fragen zu twitter auftun, die ich auch hier posten kann.
jedenfalls tolle arbeit die du bislang geleistet hast!
Gerald Bäck
27.11.09 , 21:11
Hallo Alexander,
Danke!-) Die Gesamtzahl haben wir über die search API ermittelt. Das heißt wir fragen circa minütlich automatisiert die Twittersuche nach den Stichworten unibrennt, unseruni und audimax ab. Daraus ergibt sich auch der Unterschied zu Twicker, wo nur ein Tag erfasst wurde bzw nur einer abgefragt werden kann. Zitieren kannst Du natürlich gerne. Du kannst aber auch einen Dump aus der Datenbank haben, dann hättest Du alle Tweets im Orginal.
max
28.11.09 , 08:11
zum thema dump der datenbank: einfach entweder gerald oder mich fragen!
finde die diskussion hier sehr spannend, zeigt sie ja auch wie “falsch” die reichweitenmessungen z.b. für fernsehen, sind. interessant dazu dieser nytimes-artikel: http://www.nytimes.com/2009/11/02/business/media/02ratings.html zeigt wie unreal diese messungen sind.
der vergleich fernsehen und twitter ist deswegen interessant, da beide eines gemeinsam haben: man kann nicht direkt die reichweite messen, man weiss zwar wie viele follower jemand hat, der orf weiss auch (ungefähr) wie viele fernseher es im land gibt, aber beide wissen nicht genau (oder wollen es nicht sagen) wie oft etwas gelesen wird und müssen sich annäherungen bedienen.
deswegen sind messungen der retweets oder bit.ly auswertungen (die gerald und ich noch machen werden) sehr spannend (geht auch in die richtung die martin meinte), da man dadurch vielleicht auf eine involvement-quote kommen kann, ein beispiel: die erfahrung zeigt, dass beim thema XY ein tweet der spannend zum thema ist im durchschnitt 10x retweetet wird und man kann sagen das bei diesem thema jede(r) 100. leserIn einen retweet macht, somit hat man eine reale leserschaft.
vielleicht kann man diese 100 mathematisch von der anzahl der follower und der tweetfrequenz abhängig machen, nur mal als idee.
PS: “Mr. Bäck, tear down this Captcha-Plugin!”
Alexander Banfield-Mumb
28.11.09 , 21:11
danke für eure antworten und das angebot mir den datenbank-dump zukommen zu lassen! würde ich gerne annehmen. könnt einer von euch es an alexander.banfield-mumb (a t) uti.at schicken? oder ist er zu groß?
danke!
p.s. captcha ist weg
Gerald Bäck
27.11.09 , 13:11
@christoph Die theoretische Reichweite ist genau das , was Du angenommen hast. Nämlich die Addition der Followers pro Tweet. Dabei gibt es natürlich doppelt-, dreifach und mehrfachvorkommen einzelner Empfänger. Letztlich ist diese theoretische Reichweite auch nicht mit einer Printreichweite zu vergleichen, genauso wie man die Regebnisse des Teletests nicht mit der ÖAK vergleichen kann. Aber diese 21 Millionen sind real und basieren auf eindeutigen Daten, während Leserzahlen in Zeitungen vor allem auf Umfragen basieren, die man durchaus azweifeln kann, wenn man zb an den Gegensatz zwischen Presse und Standard in Zusammenhang zwischen verkaufter Auflage und erhobenen Leserzahlen denkt.
Aber ganu aus diesem Grund habe ich auch auch die eindeutigen Leser ermittelt. Und das sind immerhin fast 400.000. Dazu musste ich die Followerliste jeden einzelnen Senders bei Twitter abfragen und auswerten.