Sie ist de facto Chefin der Wiener Grünen, Klubobfrau und aller Voraussicht nach auch Spitzenkandidatin. Deswegen bin ich wohl fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ihr Wort bei den Wiener Grünen Gewicht hat!
“… aber auch durch die gewählte Sprache eine gewissen Geringschätzung für grüne Politiker ausgedrückt wird, wenn man zum Beispiel von vorbeigeschummelten Mandataren spricht. Ich nehme mich und mein Blog da gar nicht aus, und werde versuchen die durchaus wichtige Arbeit der zum Großteil ehrenamtlich arbeitenden Funktionäre aller Parteien, mehr zu schätzen.”
das war wieder so eine aktion, die man sich sparen hätte können.. bzw mit einer anderen wortwahl, wärs ja garnicht schlecht gewesen. *ein bissl genervt bin von beiden “seiten”*
@ameno Ich weiß nicht, ob man es sich sparen kann PolitikerInnen beim Wort zu nehmen?
Ich denke meine Überschrift hätte ich noch um einiges knackiger formulieren können. Die gewählte ist so ziemlich das harmloseste, was mir dazu einfällt.
Finde ja folgendes Spannend: Der Landesvorstand (in dem ja nur ein Mitglied des Gemeinderates sitzt) beschliesst etwas das dann die die Personen, die sich zur Gemeinderatswahl stellen und auf die Liste kommen (sicherlich viele die jetzt schon im Gemeinderat sitzen) im Wahlkampf zur Gemeinderatswahl nach aussen vertreten müssen…
D.h. sie müssen dann für etwas stehen dass sie nicht mitentschieden haben/konnten, interessante Logik einer Partei.
@hcvoigt Ich hab nichts von Wort geben, Versprechen oder ähnlichen geschrieben. Es verwundert mich nur, dass die Spitzenkandidatin von fast allen spricht und der Landesvorstand von der Hälfte. Nicht mehr und nicht weniger.
ok, Du meinst ‘was zählt das wort’ in hinblick auf “Einfluss innerhalb der Grünen”.
sry, der Bezug hat sich mir nicht aufgetan, weil ich das nicht aus der sicht der annahme (wie Du?) betrachtet habe, sie müsse einen einfluss auf die entscheidungsfindung des vorstands haben.
sie ist halt einfach nicht die chefin der grünen wien. die ist die chefin der gemeinderatsfraktion und aus. ob man so eine trennung gut findet kann man gerne diskutieren. und ob sie sich bei der aussage weit rausgelehnt hat auch. aber in wahrheit hat maria de jure keinen einfluss und ich bezweifle, dass es de facto übermäßig viel ist.
Gibt der Landesvorstand die Linie im Wahlkampf vor?
Muss sie eigentlich nicht auch kandidieren, um auf den 16 Listenplätzen vertreten zu sein? Oder hat sie einen fixen Start?
Und warum sind es nur 16 Plätze? Bei anderen Parteien sind es auch nur so wenige?
Tom Schaffer
11.06.09 , 00:06
polemische frage, muss man sagen.
Franz Joseph
11.06.09 , 01:06
MVs Antwort hat meines Erachtens im Ausdruck auch schon etwas sehr zögerliches.
Tom Schaffer
11.06.09 , 01:06
MV ist afaik ja gar nicht im entscheidenden landesvorstand.
Franz Joseph
11.06.09 , 01:06
@Tom: Stimmt, ist sie nicht.
http://wien.gruene.at/team/landesvorstand/
Gerald Bäck
11.06.09 , 01:06
Sie ist de facto Chefin der Wiener Grünen, Klubobfrau und aller Voraussicht nach auch Spitzenkandidatin. Deswegen bin ich wohl fälschlicherweise davon ausgegangen, dass ihr Wort bei den Wiener Grünen Gewicht hat!
ameno
11.06.09 , 02:06
ich zitier dich mal von http://www.baeck.at/blog/2009/04/08/gruene-vorwahlen-oder-die-hoffnung-im-bunker/
“… aber auch durch die gewählte Sprache eine gewissen Geringschätzung für grüne Politiker ausgedrückt wird, wenn man zum Beispiel von vorbeigeschummelten Mandataren spricht. Ich nehme mich und mein Blog da gar nicht aus, und werde versuchen die durchaus wichtige Arbeit der zum Großteil ehrenamtlich arbeitenden Funktionäre aller Parteien, mehr zu schätzen.”
das war wieder so eine aktion, die man sich sparen hätte können.. bzw mit einer anderen wortwahl, wärs ja garnicht schlecht gewesen. *ein bissl genervt bin von beiden “seiten”*
Gerald Bäck
11.06.09 , 11:06
@ameno Ich weiß nicht, ob man es sich sparen kann PolitikerInnen beim Wort zu nehmen?
Ich denke meine Überschrift hätte ich noch um einiges knackiger formulieren können. Die gewählte ist so ziemlich das harmloseste, was mir dazu einfällt.
max
11.06.09 , 11:06
Finde ja folgendes Spannend: Der Landesvorstand (in dem ja nur ein Mitglied des Gemeinderates sitzt) beschliesst etwas das dann die die Personen, die sich zur Gemeinderatswahl stellen und auf die Liste kommen (sicherlich viele die jetzt schon im Gemeinderat sitzen) im Wahlkampf zur Gemeinderatswahl nach aussen vertreten müssen…
D.h. sie müssen dann für etwas stehen dass sie nicht mitentschieden haben/konnten, interessante Logik einer Partei.
hc voigt
11.06.09 , 12:06
hab jetzt dreimal nachgehört, weil ich die verknüpfung von “was zählt das Wort” mit dem Videoausschnitt nicht kapiere.
‘Sie sei nicht das Orakel’ sagt sie.
Körpersprache sagt, ‘ah, was soll ich darauf antworten, ich weiß nicht, das ist ja nicht meine Entscheidung’.
ich kapier also den hier hergestellten Kontext mit ‘Wort geben’ bei besten Willen nicht.
?
Gerald Bäck
11.06.09 , 12:06
@hcvoigt Ich hab nichts von Wort geben, Versprechen oder ähnlichen geschrieben. Es verwundert mich nur, dass die Spitzenkandidatin von fast allen spricht und der Landesvorstand von der Hälfte. Nicht mehr und nicht weniger.
hc voigt
11.06.09 , 12:06
ok, Du meinst ‘was zählt das wort’ in hinblick auf “Einfluss innerhalb der Grünen”.
sry, der Bezug hat sich mir nicht aufgetan, weil ich das nicht aus der sicht der annahme (wie Du?) betrachtet habe, sie müsse einen einfluss auf die entscheidungsfindung des vorstands haben.
aber deswegen auch mein “?”
Herbert A.
11.06.09 , 19:06
lieber gerald!
sie ist halt einfach nicht die chefin der grünen wien. die ist die chefin der gemeinderatsfraktion und aus. ob man so eine trennung gut findet kann man gerne diskutieren. und ob sie sich bei der aussage weit rausgelehnt hat auch. aber in wahrheit hat maria de jure keinen einfluss und ich bezweifle, dass es de facto übermäßig viel ist.
lg aus dem kernbau
aqw
14.06.09 , 15:06
Gibt der Landesvorstand die Linie im Wahlkampf vor?
Muss sie eigentlich nicht auch kandidieren, um auf den 16 Listenplätzen vertreten zu sein? Oder hat sie einen fixen Start?
Und warum sind es nur 16 Plätze? Bei anderen Parteien sind es auch nur so wenige?