Warum Vermögensteuern blöd sind!
Dieser Tage ist sehr viel die Rede von Vermögensteuern. Herr Swododa fordert diese neuerdings im Schundheft mit dem Ö, freilich ohne anzufügen, was er denn nun genau damit meint. Der intellektuelle Titan Franz Voves proklamierte sogar unter den überaus kreativen Titel NEW “Sozialdemokratische Überlegungen für eine Neue Europäische Wirtschaftspolitik” ein ganzes Programm und auf 20 Seiten vollgefüllt mit Allgemeinplätzen wie “Wirtschaftsstandort stärken”, “Investitionen vorziehen”, “Vollbeschäftigung sichern” steht dort so gut wie nichts über Vermögensteuern. Trotzdem war das Programm der Ausgangspunkt für eine Debatte in der SPÖ darüber. Der Gewerkschafter Haberzettl lässt sich da natürlich nicht lumpen und fordert die Anpassung der Vermögensbesteuerung in Österreich auf europäisches Niveau freilich wiederum ohne konkrete Vorschläge zu machen. Die Grünen sind natürlich auch dabei, ebenfalls ohne konkrete Vorschläge, denn das könnte ja die dann doch die eigene Klientel betreffen.
Dabei sind die Ergüsse der Politik noch harmlos gegen das, was sin im Netz tut. Robert Misik zum Beispiel gibt sich gar nicht mehr mit der Frage ab, welche Steuer denn nun erhöht oder geschaffen werden müsse. In seinem Videoblog regiert letztlich nur noch die Verallgemeinerung. Misik gibt den “Eat the Rich” Prediger, greift einzelne Kriminalfälle wie den von Julius Meinl heraus, um damit einer Ideologie Vorschub zu leisten, die spätestens 1989 zu Recht auf dem Misthaufen der Geschichte gelandet ist.
Worum geht es Politikern und Journalisten dabei, wenn Sie plötzlich einen Kreuzzug gegen Reiche aufrufen? Um Gerechtigkeit? Nein es geht schlicht um Vergeltung und Rache. Zu lange haben wir alle uns von den Ackermanns, Grassers und Iacoccas mit Floskeln wie Shareholder Value, Change Management, Cross Border Leasing etc. papierln lassen. Aber wer hätte es besser wissen müssen? Der Hausmeister mit den angeblich mündelsicheren Meinl European Land Anteilen, der Politiker, der Wiener Straßenbahnzüge via Cross Border Leasing an die jetzt bankrotte AIG verscherbelt hat, oder der Wirtschaftsjournalist, der vor kurzen noch die Wiener Börsenstars in der Form von untertäniger Hofberichterstattung bejubelt hat? Die Wut über die Reichen ist also auch eine Wut über das eigene Unvermögen und der Ruf nach Rache in der Form von Steuern sowas wie ein Vertuschungsversuch.
Zuerst sollten wir klären was eine Vermögenssteuer überhaupt ist. Dabei hilft die gute, alte Wikipedia:
Die Vermögensteuer ist eine auf das Vermögen, d. h. das bewertbare Eigentum des Steuerpflichtigen erhobene Steuer. Sie zeichnet sich im Allgemeinen durch einen verhältnismäßig niedrigen Steuersatz sowie den Verzicht auf Steuerprogression aus.
Das heißt der gesamte Besitz, darunter fallen Autos, Immobilien, Mobilien, Barvermögen, Finanzvermögen, Aktien, Kunstwerke etc eines Steuerpflichtigen wird zusammengerechnet. Und davon ist ein gewisser Prozentsatz jährlich fällig. Das Problem dabei ist, dass dieses Vermögen schon mehrmals beim Verdienen versteuert wurde vor allem durch Lohn- und Einkommenssteuer, Kapitalertragssteuer, Körperschaftssteuer und nicht zu vergessen Konsumsteuern wie Mehrwehrt- und Luxussteuer. Dadurch würde also bereits versteuertes Vermögen nochmal versteuert werden müssen. Das wäre nicht nur ungerecht, sondern auch ganz und gar unadministrierbar und es wäre eine Teilenteignung. Das mag zwar Utopisten wie Christian Felber von ATTAC freuen, hat sich aber zum Glück schon überlebt. Eine echte Vermögensteuer ist also eine Enteignung. Natürlich ist die Forderung nach einer Enteignung politisch legitim, aber wer so etwas möchte, sollte es auch so nennen.
Ein ganz anderes Thema sind Steuern auf den Transfer von Vermögen. Das klassische Beispiel sind hier die Erbschafts- und die Schenkungssteuer. Meiner Meinung nach sind hohe Steuern leistungsfeindlich, aber ebenso leistungsfeindlich ist es, wenn ganze Generationen von Vermögen, das andere vor ihnen geschaffen haben, weiter leben können, ohne auch nur selbst einen Finger zu rühren. Es ist zwar verständlich, wenn Eltern das Bedürfnis haben, an ihre Kinder und Enkel selbst geschaffene Werte weiter zu geben, aber es schadet der Volkswirtschaft und dient nebenbei bemerkt oft nicht der Charakterbildung. Deswegen plädiere ich für eine sehr hohe Erb- und Schenkungssteuer, damit alle Teilnehmer und damit nicht nur die “Besitzlosen” unserer Gesellschaft zur Leistung angehalten sind.
Damit einher geht auch unser geltendes Stiftungsrecht. Ein Konstrukt, das sich im Prinzip parasitär zu unseren Nachbarstaaten verhält, in dem es das Steuer schonende Parken von großen Vermögen in Stiftungen ermöglicht. Im Prinzip also ein Gesetz, das zwar nicht dem EU-Recht aber sehr wohl dem europäischen Geist widerspricht, da es jede Menge Kapital nach Österreich lockt und andere Länder dadurch einen nicht unbeträchtlichen Steuerausfall erleiden. Niemand mit einem Vermögen von unter einer Million Euro kann übrigens die Möglichkeiten, die eine Stiftungsgründung in Österreich bietet, sinnvoll nützen. Also auch ein ungerechtes, anitprogressives Zuckerl, da Bürger mit niedrigerem Vermögen von Stiftungen nicht profitieren können.
Sehr gern wird auch von einer Reichensteuer gesprochen. Was so viel bedeutet wie eine stärkere Besteuerung hoher Einkommen, wobei hier schon 60% oder 70% genannt wurden. Meiner Meinung nach hört sich der Spaß spätestens bei einem Spitzensteuersatz von 50% auf. Es ist extrem demotivierend, wenn man für jeden Euro, den man verdient, noch einen zweiten für den Staat dazu verdienen muss. Und ich rede dabei jetzt nicht nur von Superreichen wie Meinl und Haselsteiner, sondern von jenen Unternehmern, die mit eigenem Risiko, das auch mal im Privatkonkurs enden kann, die Österreichische Wirtschaft in der Form von EPUs und KMUs symbolisieren.
Bliebe dann noch die Besteuerung von Einkommen aus Finanz- und Zinsgewinnen, sowie aus Immobilien. Da gibt es sich der Staat meiner Meinung nach derzeit zu billig und ich verstehe nicht, warum diese Einkommen nicht ebenfalls ganz normal unter die Lohn- und Einkommenssteuer fallen und damit höher besteuert würden (Freilich unter Berücksichtigung der schon vor der Auszahlung von Dividenden von den Unternehmen geleisteten Steuern).
Fazit: Es ist sehr billig und populär derzeit gegen die “Reichen” Stimmung zu machen, da sind natürlich auch Schmalspurpopulisten wie Franz Voves schnell zur Stelle. Aber weder wird eine Vermögensteuer genug einbringen, noch wird unser Wirtschaftssystem damit gerechter. Es gibt aber Punkte und Schlupflöcher bei denen man ansetzen könnte, aber dazu braucht es mehr als Platzhalter, Stammtischparolen oder Ideologien aus der Mottenkiste. Leider ist aber eine differenzierte Betrachtungsweise so ziemlich das letzte, was wir von unserer Politk erwarten können.

Markus Gansterer
16.04.09 , 18:04
in der ausgangsbasis als auch in der analyse kann ich hier nicht zustimmen. ich sehe nämlich grundlegende, sachliche fehler.
lediglich der vorletzte absatz und der punkt erbschafts- und vermögensteuern und stiftungsrecht haben eine sachlich korrekte grundlage. “Einkommen aus Finanz- und Zinsgewinnen, sowie aus Immobilien” und Ende des Steuerdumping-Wettbewerbs ist nämlich wirklich der punkt, um den es in der diskussion geht. und auch mit der leistungsfeindlichkeit von freien erbschaften und schenkungen (ich muss zum erben ja nichts leisten) liegt der autor richtig.
wenn der autor nicht selbst “reich” ist sondern zur arbeitenden bevölkerung gehört, sollte er ein hohes interesse an vermögensteuern haben, dann könnten seine steuern und sozialabgaben sinken. und für das “normalovermögen” wie eigenheim und pensionsvorsorge sehen so gut wie alle forderungen hohe freibeträge vor.
aber im detail:
1. unterscheidet er nur unschaft zwischen vermögen, besitz (den kann man gar nicht besteuern. besitz ist nicht eigentum) und einkommen. hohes (arbeits-)einkommen ist etwas ganz anderes als hohes vermögen. und natürlich redet niemand davon, auch autos, schmuck etc. in eine vermögensbesteuerung einzubeziehen. ja, es gibt auch vereinzelte aussagen, sehr hohes einkommen höher zu besteuern, das ist aber nicht der kern der forderungen und generell geht es im gegenteil um entlastung des faktors arbeit durch belastung von vermögen.
2. besteuerung von vermögen, das als einkommen schon besteuert wurde: dann dürfte man erbschaften auch nicht besteuern und überhaupt gar nichts, weil alles seine grundlage in bereits einmal besteuertem hat.
3. am gravierensten: die notwendigkeit von vermögensteuern mag zwar jetzt vom motiv der rache an den reichen überlagert werden… es ist in wirklichkeit aber keine frage der gerechtigkeit.
tatsächlich zeigt die entwicklung des steueraufkommens in Ö, dass die höchst notwendig ist: http://www.statistik.at/web_de/statistiken/oeffentliche_finanzen_und_steuern/oeffentliche_finanzen/steuereinnahmen/019086.html .
derzeit liegt (fast) die gesamte last von staatswesen und sozialstaat auf steuern auf arbeit und konsum. das belastet die kosten des faktor arbeit, die große arbeitende allgemeinheit und die finanzierungssicherheit (weil immer mehr arbeitsverhältnisse atypisch werden, die gesellschaft überaltert und in einer wirtschaftskrise die balance aus einnahmen/ausnahmen umschlägt).
gleichzeitg sammeln sich immer mehr vermögen bei einem kleinen personenkreis an. zur vermehrung dieses geldes ist weder mühe noch viel risiko notwendig (wie bei einem ordentlichen unternehmertum). auch bringen diese vermögen kaum volkswirtschaftlichen nutzen oder beschäftigung. ein broker an der wallstreet verschiebt mit ein paar mausklicks milliarden, verdient in sekunden zig millionen und außer ihm hat keiner was davon.
soweit mein gegenreferat.
PS: zumindest von den grünen gibt es sehr wohl schon konkrete modelle, zB die ökosoziale steuerreform, aber auch andere. einfach nachschauen!
Mysterium
16.04.09 , 20:04
Wie geht dieser Beitrag, die grüne Vorwahlwerbung und diese Homepage zusammen?? Da stimmt was nicht.
Mysterium
16.04.09 , 20:04
Sorry, diese Homepage war gemeint: http://www.reichtumgerechtverteilen.at/
Stauni
16.04.09 , 21:04
Man will hier unter dem Deckmäntelchen “Meinl, Grasser und Co” eine Steuer einführen, die vom “gemeinen” Volk bejubelt und bejaht wird. Hoffentlich ist dieses nicht so naiv, um nicht zu bemerken, dass uns diese “Reichensteuer” alle auf den Kopf fallen wird.
@Markus Gansterer !
Und das hat mit dem, ob der Autor dieses Beitrages reich ist oder nicht, überhaupt nichts zu tun.
MfG
Stauni
Andy
16.04.09 , 21:04
Ist Doppelbesteuerung nicht angeblich sowieso unmöglich?
Gerald Bäck
16.04.09 , 21:04
@mysterium Grüne Vorwahlen ist ein Projekt von Grün Wählern. Ich unterstützte dieses Projekt, das heißt aber nicht, dass ich immer einer Meinung mit den Grünen bin.
@Markus danke für deine ausführliche Replik. Prinzipiell hast Du natürlich Recht, unser Steuersystem müsste auf eine ganz andere Basis gestellt werden hin zu einer Energie- und Ressourcensteuer sowie einer Vermögenstransaktionssteuer und weg von der Besteuerung von Arbeit.
@Andy Was meinst Du damit genau?
Stefan Binder
17.04.09 , 08:04
Dieser Blogeintrag strotzt vor Polemik, politischer Kampfrhetorik und anmaßender Besserwisserei.
Alle oben genannten (Grüne, Felber, Misik) haben sehr wohl differenzierte Vorstellungen wie eine Vermögenssteuer gestaltet sein soll und haben ihre Position schon lange vor der aktuellen Wirtschaftskrise vertreten. Die anmaßende Unterstellung es gehe bloß um Rache ist daher nicht nachvollziehbar.
Und wie auch immer man zum NEW der SP stehen mag. Geschrieben wurde es unter anderem von Markus Marterbauer, einem sehr anerkannten Intelektuellen mit sehr differenzierten wirtschaftspolitischen Ideen und Konzepten. Einem, im Vergleich zum Autor, wahrhaft “intelektuellen Titan”.
Roland
17.04.09 , 09:04
ad Vermögenssteuer:
Vermögen, Eigentum oder auch deren Weitergabe an Angehörige (Erbschaft, Schenkung) zu besteuern kann meines Erachtens niemals “gerecht” (wenn auch gesamtvolkswirtschaftlich bzw. sozial wünschenswert) sein. Wer ein Vermögen erarbeitet, versteuert es – wie oben beschrieben – in aller Regel ohnehin schon auf vielfältige Weise. Das Faymann’sche Beispiel des “kleinen Häuslbauers”, dessen Grund und Boden plötzlich vermehrt steuerlich belastet würde, hat in diesem Zusammenhang auch durchaus seine Berechtigung. Vom Wertzuwachs eines Grundstücks kann sich derjenige, der darauf ein Haus gebaut hat und dieses auch bewohnt, natürlich nichts kaufen.
Ein gänzlich anderes Kapitel sind Einkommen beispielsweise aus Aktienspekulationen und Vermögenszuwächsen aus Wertpapierdepots. Hier ist eine (möglicherweise auch extrem hohe) Besteuerung mehr als nur fair, gerechtfertigt und sinnvoll. Hier wird nämlich überhaupt nichts “erarbeitet” (zumindest nicht im ureigensten Sinne des Begriffs “Arbeit”), sondern vom Wesenszug her eher Glücksspiel betrieben – allerdings mit dem entscheidenden Unterschied, dass Glücksspiel keine Auswirkungen auf Unternehmen hat, die durch Spekulationen Kursverluste erleiden und in weiterer Folge aufgrund der wertpapierrechtlichen Verpflichtung einer Aktiengesellschaft, den Shareholder value zu steigern bzw. zu erhalten, möglicherweise am Verlust vollkommen unschuldige Mitarbeiter auf die Straße setzen müssen, auf dass eben diese Shareholder ihre Kohle bekommen.
Fazit: Es wird (per definition) Vermögen ohne (eigene) Leistung erwirtschaftet – dies tun im Falle von Wertpapiergewinnen unzählige andere, aber niemals der Investor selbst, sofern dieser aufgrund geringer Beteiligung keinen Einfluss auf den Unternehmenserfolg nimmt – und das ist für mich Grundlage genug, diese Vermögenszuwächse hoch zu besteuern.
ad Spitzensteuersätze:
Ein extrem hoher Spitzensteuersatz (wobei ich mich hier auf keine Zahlen festlegen will) für – aus Ottokar Normalkonsumenten-Perspektive – schwindelerregender Einkommen ist für mich persönlich ebenfalls denkbar. Als Grund reicht für mich, dass derjenige, der eine solche Entlohnung bezieht, nur in ganz wenigen Ausnahmefällen mehr “arbeitet” als all seine Mitarbeiter, die einen homöpathisch dosierten Bruchteil davon erhalten, aber dennoch die Grundlage für diese hohen Entlohnungen erwirtschaften.
Das vielzitierte Argument der “Verantwortung” kann schon lange nicht mehr herhalten, da die Erfahrung lehrt, dass die meisten Top-Verdiener zwar wichtige und strategische Entscheidungen fällen müssen, die oftmals massive Auswirkungen auf tausende ihrer Mitarbeiter haben, aber im Falle des Scheiterns müssen Spitzenmanager keine persönlichen(!) Konsequenzen tragen. Ganz im Gegenteil: Durch Entlassungen entstehen Gewinne (bzw. geringere Belastungen) und die führen dann im Falle des Falles gar zu Bonusausschüttungen. Sollte dies nicht der Fall sein und der Herr CEO muss tatsächlich seinen Hut nehmen, so bleibt er dennoch in verschiedendsten Aufsichtsratspositionen (inklusive entsprechendem Salär) und kehrt auch sehr wahrscheinlich alsbald an die Spitze eines x-beliebigen anderen Unternehmens zurück und verdient dort weiterhin ein Top-Gehalt.
Müsste er hingegen persönlich für Verfehlungen im Rahmen seiner Dienstverpflichtungen haften (beispielsweise indem er die aufgrund falscher Entscheidungen freigesetzten Mitarbeiter aus seinem Privatvermögen entschädigt), dann wäre es selbstverständlich eine andere Geschichte, aber das ist eher in den Bereich der Utopie zu rücken.
Andreas Trawöger
17.04.09 , 11:04
Dieser Beitrag lebt davon konsequent Vermögenssteuern mit Vermögenszuwachssteuern zu verwechseln.
Die Hauptfrage ist wieso derzeit in Österreich Einkommen aus Vermögenswerten überhaupt nicht bzw. wesentlich niedriger als Einkommen aus Lohnarbeit besteuert werden.
In dieser Diskussion das Bild des bösen Staates an die Wand zu malen, der uns unser Geld wegnehmen möchte, ist dabei meiner Meinung nach ein (un)absichtliches Ablenkungsmanöver, dass an der eigentliche Diskussion vorbei geht.
Gerald Bäck
17.04.09 , 11:04
@andreas Das mit dem Verwechseln von Vermögensteuer und Vermögenszuwachssteuer kann ich nicht auf mir sitzen lassen. Ich hab doch recht deutlich ausgeführt, dass eine Vermögensteuer einer Steuer auf Eigentum ist.
Gegen eine stärkere Besteuerung von Gewinnen aus Finanztransaktionen und Immobilien habe ich ja überhaupt nichts.
Thomas
17.04.09 , 12:04
Dein Beitrag hat mich wirklich wütent gemacht, weil ich deine Position falsch und nicht haltbar finde!
Sei es berechtigeter Volkszorn oder längst fällige Maßnahmen der Umverteilung, beides findet eine demokratische-mehrheitliche Berechtigung dieser Tage und muss sich auch im politischen Willen niederschlagen. Mich macht es nur noch wütend wie die ÖVP ihren Protektionismus aufrecht erhält und dabei immer noch den Anschein einer Volkspartei zu wahren versucht!
Wenn internationale unabhängige Organisationen wie die OECD schon vor der Wirtschaftskrise zu einer stärkere Besteuerung von Vermögenswerten in Österreich geraten haben, wie kann man dann noch so kleinkariert sein dem angesichts der aktuellen Lage nicht zu folgen?
(http://anonym.to/?http://tr.im/j2ed)
Andy
17.04.09 , 12:04
Ja klar, die internationalen Orgas…. Erinnert doch gleich mal an die “Weisen” und andere Einmischungen, die einigen ganz willkommen waren
guenterstrobl
17.04.09 , 20:04
wir diskutieren leider wieder nur ausschnittweise. eine vermögenssteuer alleine bringt nur kurzfristig was. ich würde das komplette steuersystem hinterfragen und empfehle als informationsquelle
http://www.initiative-grundeinkommen.ch/
dort geht man von einer reinen KONSUMSTEUER aus und sonst nichts.
Andy
17.04.09 , 20:04
Ouch, das geht ja immer weiter von der leistungsbezogenen Wertschöpfung weg als bisher……